Das Haus der lachenden Fenster

Der junge Restaurateur Stefano soll in der Kirche des verschlafenen italienischen Dorfes Solmi ein Fresko des "Martyrium des Heiligen Sebastian" wiederherstellen. Als Stefano dort aber von einem Fremden aufgefordert wird, die Restaurierung sofort abzubrechen und schnell den Ort zu verlassen, ist seine Neugier geweckt. Der Schöpfer des Freskos, der wohl geistig verwirrte Buono Legnani, hatte den grausigen Ruf, ein Maler von Menschen im Augenblick ihres Todes gewesen zu sein. Man munkelt, dass Legnani seine Modelle im Namen der Kunst zu Tode gefoltert haben soll, um so eindrucksvollere Bilder zu gewinnen. Stefano findet sich bei seinen Nachforschungen in einem unentwirrbaren Netz von Lügen, Wahnsinn und unfassbarem Grauen wieder. Ein Alptraum wird Wirklichkeit... das Böse ist greifbar!


Pupi Avati, von der Fachwelt auf eine Stufe gestellt mit Mario Bava und Dario Argento, hat mit diesem Film in seiner beklemmenden Grundstimmung und grandios morbiden Bildsprache ein Meisterwerk des italienischen Horrorkinos geschaffen.