Ma Mère – Meine Mutter

Der 17jährige Pierre verlebt eine behütete Jugend, bis er in den Sommerferien zu seinen Eltern auf die Kanarischen Inseln kommt. Sein Vater stirbt plötzlich und seine Mutter Hélène nimmt sich des Jungen an. Sie ist Nobel-Prostituierte und führt ihren Sohn nach und nach auf ihren nächtlichen Streifzügen in ausufernde Perversionen ein, ja, sie teilen sich sogar gemeinsam eine Geliebte, Réa. Diese sorgt dafür, dass Pierre in einem Rausch aus Exzessen und Orgien versinkt, in einem Strudel aus Unersättlichkeit, Hemmungslosigkeit und Überschreitung aller gültigen Moralvorstellungen. Ekstase und Euphorie mischen sich mit Ekel und Scham, bis die inzestuösen Begierden in einer Katastrophe enden...


George Batailles Roman „Ma Mère“ ist die Vorlage zu diesem viel diskutierten Film. Batailles Oeuvre – er ist einer der wichtigsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts – kreist um Erotik und Tod und überschreitet bewusst immer wieder alle gängige gesellschaftlichen Normen.